PD Dr. Thordis Hennings

Wissenschaftlicher Werdegang
Schwerpunkte in der Lehre
Schwerpunkt in der Forschung
Publikationen

Germanistisches Seminar
Universität Heidelberg
Hauptstr. 207-209
D-69117 Heidelberg
Dienstzimmer: PB 134
Telefon: 06221-543219

Email: thordis.hennings@gs.uni-heidelberg.de
 

 
Sprechstunden: während der Vorlesungszeit Di 12.15–14.15 und Do 13–14 Uhr (Terminlisten hängen vor R. 134 aus)
 

Wissenschaftlicher Werdegang

  • 1990-1995: Studium der Älteren Deutschen Literaturwissenschaft/Deutschen Sprachwissenschaft, Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und der Romanischen Philologie an der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel

  • Juli 1995: Magisterabschluss an der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel

  • 1995-1996: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der DFG (Forschungsprojekt von Prof. Dr. F. P. Knapp: „Die Literatur des Spätmittelalters in den Ländern Österreich, Steier, Kärnten, Salzburg und Tirol von 1358-1439“ am Germanistischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität Kiel)

  • 1996-2001: Wissenschaftliche Angestellte am Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • Juli 2000: Promotion an der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel (Thema der Dissertation: „Altfranzösischer und mittelhochdeutscher Prosa-Lancelot. Übersetzungs- und quellenkritische Studien“)

  • 2001-2006: Wissenschaftliche Assistentin am Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • Mai 2006: Habilitation an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Venia legendi für Ältere deutsche Philologie); (Thema der Habilschrift: „Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de Geste im 12. und 13. Jahrhundert“)

  • 2006-2008: Lehrkraft für besondere Aufgaben am Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • 2009-2011: Akademische Rätin am Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • Seit Oktober 2011: Akademische Oberrätin am Germanistischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Schwerpunkte in der Lehre

  • Althochdeutsche Sprache und Literatur

  • Mittelhochdeutsche Sprache

  • Die Literatur des deutschen Mittelalters (insbesondere 12. u. 13.Jh.)

Schwerpunkt in der Forschung

  • Mediävistische Komparatistik (mittelhochdeutsche und altfranzösische Texte)

  • Chansons de geste

Publikationen

Bücher:

  • Altfranzösischer und mittelhochdeutscher Prosa-Lancelot. Übersetzungs- und quellenkritische Studien. Heidelberg 2001.

  • Einführung in das Mittelhochdeutsche. Berlin/Boston (3. Aufl.) 2012.

  • Französische Heldenepik im deutschen Sprachraum. Die Rezeption der Chansons de Geste im 12. und 13. Jahrhundert. Heidelberg 2008.

Aufsätze:

  • Der erste Teil des mittelhochdeutschen Prosa-Lancelot – Eine Übersetzung für den Hof des Pfalzgrafen bei Rhein?, in: PBB 123 (2001), S. 379-396.

  • Mündlich tradierte volkssprachliche Lyrik und klerikale Aufzeichnung. Fünf Minnelieder in den lateinischen Handschriften Clm 4660, CC 248 und CC 127 – mit einem Ausblick auf die Romania, in: Vom vielfachen Schriftsinn im Mittelalter. Festschrift D. Schmidtke, hg. v. F. Löser u. R. G. Päsler. Hamburg 2005, S. 127-162.

  • Französische Chansons de geste in der Germania vor 1300. Übersetzungen, Bearbeitungen, Neudichtungen, in: Das Nibelungenlied und die europäische Heldendichtung (8. Pöchlarner Heldenliedgespräch). Wien 2006, S. 163-179.

  • Leitbegriffe der Ritterlehre der Dame vom See im deutschen und französischen Prosa-Lancelot, in: ‚Lancelot‘. Der mittelhochdeutsche Roman im europäischen Kontext. Vorträge des Tübinger Symposiums, hg. v. K. Ridder u. C. Huber. Tübingen 2007, S. 61-75.

  • Die französischen Vorlagen der germanischen Chanson-de-geste-Bearbeitungen vor 1300: Versuch eines typologischen Überblicks, in: Encomia Deutsch 1. Chanson de geste im europäischen Kontext, hg. v. H.-J. Ziegeler. Göttingen 2008, S. 5-14.

  • Willehalm. Der Stoff: Vorgaben und Fortschreibungen, in: Wolfram von Eschenbach. Ein Handbuch. Bd.I: Autor, Werk, Wirkung, hg. v. J. Heinzle. Berlin/Boston 2011, S. 544-590.

  • Willehalm. Der Stoff: Vorgaben und Fortschreibungen, in: Wolfram von Eschenbach. Ein Handbuch - Studienausgabe, hg. v. J. Heinzle. Berlin/Boston 2014, S. 544-590.

  • Abteilung B: Geschichtsepik nach Heldenepen, Kapitel 3: Wilhelmsepik 3.3 Der ‚Rennewart’ Ulrichs von Türheim und 3.4 Das Kitzinger Bruchstück ‚Der Strit van Alescans’, in: Germania litteraria mediaevalis francigena, Band IV: Historische und religiöse Erzählungen, hg. v. G. Claassens, F.P. Knapp, H. Kugler. Berlin /Boston 2014, S. 268-303.

Mitherausgeberschaft:

  • Mittelalterliche Poetik in Theorie und Praxis. Festschrift F.P. Knapp, hg. v. T. Hennings, M. Niesner, C. Roth, C. Schneider, Berlin 2009.

Letzte Änderung: 01.11.2016
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