Germanistische Institutspartnerschaft

 

Aktuelle Ausschreibung: Gastaufenthalte für Studierende und Doktorand*innen im Winter 2021/22.

Nach drei erfolgreichen Förderphasen (2015, 2016 und 2018–2020) ist die Germanistische Institutspartnerschaft zwischen dem Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg und dem Germanistischen Institut der Universität Wrocław nun in ihre abschließende Förderphase eingetreten (2021–2023). Sie steht unter dem Titel „Identität in Sprache und Literatur: Räume und Konstellationen zwischen Schlesien und Kurpfalz“ und verfolgt wechselseitige Identitätskonstruktionen in historischer, nationaler, regionaler, wissenschaftsgeschichtlicher und sprachlicher Hinsicht.

Die geplanten Aktivitäten sind fünf Themenfeldern zuzuordnen, die allesamt auf aktuellen Heidelberger und Wrocławer Schwerpunkten in Forschung und Lehre aufbauen:

  • 1. Frühneuzeitforschung in interkultureller Perspektive
  • 2. Deutsch-polnische Identitätsbezüge in Sprache und Literatur
  • 3. Interregionale Netzwerke und Beziehungen zwischen Deutschland und Polen
  • 4. Wissenschaftsgeschichte
  • 5. Fremdsprachendidaktik, Wissenschaftssprache, Übersetzen und Sprachgeschichte

Den gemeinsamen Lehr- und Forschungsinteressen wird in Form von Workshops und Tagungen, die in Publikationen münden sollen, Rechnung getragen. Der Beförderung eines niedrigschwellig zugänglichen Lehr- und Forschungsdialogs dienen zudem bilaterale Gastvorträge, die jeweils im Rahmen von anderweitigen Aktivitäten stattfinden. Gemeinsam ist beiden Partnerinstitutionen das Anliegen, im Austausch innovative Formate für die universitäre Lehre zu erproben und weiterzuentwickeln. Dies dient auch dem Ziel, über alle Ebenen hinweg die interkulturelle Kompetenz der Studierenden, DoktorandInnen und DozentInnen zu stärken.

Die Formate werden – insbesondere für das Förderjahr 2021 – mit digitalen Anteilen geplant.

 

GIP Digitales Kolloquium 21/22


 

Hauptverantwortliche und Ansprechpartner:

  • Prof. Dr. Dirk Werle (Universität Heidelberg, Projektleiter)
  • Prof. Dr. Wojciech Kunicki (Universität Breslau)
  • Dr. Sylvia Brockstieger (Universität Heidelberg, inhaltliche Koordination)
  • Maximilian Behmer (Universität Heidelberg, Koordination)
  • Dr. Krzysztof Żarski (Universität Breslau, Koordination)

 

 

Flyer K. Żarski referiert zur Wissenschaftsgeschichte Breslaus am Beispiel Jan Pipreks Gruppenbild Tagung Januar
Letzte Änderung: 11.11.2021
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