Die Literarische Gesellschaft Palais Boisserée

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Die Literarische Gesellschaft Palais Boisserée

wurde im Frühjahr 1994 von Mitgliedern des Germanistischen Seminars gegründet. Sie ist ein uneigennütziger eingetragener Verein. Die Literarische Gesellschaft ist Mitveranstalter der Heidelberger Poetikdozentur. Ihr Zweck ist es, das literarische Leben im Umkreis der Universität Heidelberg durch wissenschaftliche Vorträge, dichterische Lesungen und weitere kulturelle Veranstaltungen zu bereichern und insbesondere Kontaktmöglichkeiten zwischen akademischem und städtischem Publikum zu schaffen. Im Grünen Salon des Max Weber Hauses pflegt die Literarische Gesellschaft in der Tradition Max Webers den wissenschaftlichen Austausch.

 

In ihren Planungen und Aktivitäten wird die Gesellschaft von einem Beirat unterstützt. Diesem gehören an:

  • Dr. Ulla Hahn,

  • Dr. Dr. h.c. Martin Walser,

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Dieter Borchmeyer,

  • Prof. Dr. Helmuth Kiesel.

Anträge auf Mitgliedschaft können an den Vorstand gerichtet werden (Adresse s.u.). Ein fester Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Für ihre Aktivitäten ist die Gesellschaft auf Spenden angewiesen. Diese können auf das Konto 7421504229 BLZ 600 50101 (IBAN: DE90600501017421504229) bei der Baden-Württembergischen Bank Stuttgart (Stichwort: Literarische Gesellschaft) überwiesen werden. Sie erhalten dann von der Stiftungskasse der Universität Heidelberg eine Spendenquittung.

 

Ehemalige Mitglieder des Beirats:

  • Prof. Dr. h.c. Dietrich Fischer-Dieskau

  • Prof. Dr. h.c. mult. Marcel Reich-Ranicki

  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Siegfried Unseld.

     

Aktuelle Termine

 

 
Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Heidelberg in Kooperation mit dem Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg:
 
Literaturvermittlung in postkritischer Zeit?
Gespräch und Diskussion mit Ijoma Mangold (DIE ZEIT)
 
Dienstag, 16.10.2018, 18-20 Uhr
Germanistisches Seminar der Universität Heidelberg, Palais Boisserée, Raum 137
 

 

Mangold_Sebastian_Haenel

Seit Adornos Essay über die Krisis der Literaturkritik aus den frühen 1950er Jahren wurde und wird in regelmäßigen Abständen, von Walter Böhlich über Hans Magnus Enzensberger über Michael Rutschky und Dietrich Diederichsen mal mehr, mal weniger alarmistisch, ein Abgesang auf die Literaturkritik angestimmt. Der gebürtige Heidelberger Literaturkritiker und Buchautor Ijoma Mangold spricht mit der Literaturwissenschaftlerin Friederike Reents über ein mögliches Ende gegenwärtiger Kritik ebenso wie über existentielle Fragen, wie man als „Mischlingskind“ und „Mulatte“ in der Bundesrepublik aufwuchs, wie man mit einem abwesenden Vater umgeht, wie sich Ethnie und sozialer Status zueinander verhalten und womit man in Deutschland mehr aus dem Rahmen fällt, mit einer dunklen Haut oder mit einer Leidenschaft für Thomas Mann und Richard Wagner. [Copyright des Fotos: Sebastian Haenel]

 

Mangold_Deutsche_KrokodilDer 1971 in Heidelberg geborene Ijoma Mangold studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München, Bologna und Berlin und begann seine Kritikerkarriere bei der  Berliner Zeitung, bevor er von 2001 bis 2009 als Feuilleton-Redakteur der Süddeutschen Zeitung tätig war und seit 2009 bei der Wochenzeitung DIE ZEIT als Kritiker tätig ist. Zusammen mit Amelie Fried moderierte er die ZDF-Literatursendung Die Vorleser. Er ist Träger des Berliner Preises für Literaturkritik und hatte Gastprofessuren in Göttingen und St. Louis inne. Vergangenen Herbst erschien seine beeindruckende Lebensgeschichte Das deutsche Krokodil (Rowohlt 2017), die nicht nur den Werdegang eines Jungen mit nigerianisch-schlesisch-kurpfälzischen Wurzeln zu einem der erfolgreichsten deutschen Literaturkritiker unserer Zeit erzählt, sondern auch „das schönste und bewegendste Mutterbuch“ ist,  „das man sich denken kann“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

 

 

 

 

 

 

Die Literarische Gesellschaft unterstützt die diesjährige Poetikdozentur -

Programm siehe Seite : https://www.gs.uni-heidelberg.de/aktuelles/poetik.html

 

 

Heidelberger Poetikdozenten (ab 1993)

Martin Walser (1993); Ulla Hahn (1994); Dieter Kühn (1995); Volker Braun (1996); Brigitte Kronauer (1997); Hanns Josef Ortheil (1998); Michael Rutschky (1999); Eckhard Henscheid (2000); Ulla Berkéwicz (2001); Der Sound des Jetzt – Pop & Literatur (2003); Patrick Roth (2004); Louis Begley (2006); Alban Nikolai Herbst (2007); Peter Bieri alias Pascal Mercier (2008); Bernhard Schlink (2010); Patrick Roth (2012); Wilhelm Genazino (2014); Lutz Seiler (2015); Felicitas Hoppe (2016); Frank Witzel (2017); Maxim Biller (2018)

Öffentliche Autorenlesungen und Vorträge in der Alten und Neuen Aula

Ulla Hahn (1995); Marcel Reich-Ranicki (1995); Wolf Biermann (1996); Peter Handke (1996); Ulla Hahn (1996); Michael Buselmeier (1996); Ernst Jandl (1997); Martin Walser (1998); Cees Nooteboom (1999); Monika Maron (1999); Eckhard Henscheid (2000); Ulla Berkéwicz (2001); Amos Oz (2001); Martin Walser (2001); Ulla Hahn (2001); Ursula Ziebarth (2001); Brigitte Kronauer (2002); Marcel Reich-Ranicki (2002); Martin Walser (2003); Dietrich Fischer-Dieskau (2003); Mario Adorf (2004); Cees Nooteboom (2004), Marcel Reich-Ranicki (2007); Günter Grass (2009); Herta Müller (2013); Brigitte Fassbaender und Gero von Boehm (2015); Nike Wagner (2018)

Gäste der Literarischen Gesellschaft im Grünen Salon

Ursula Ziebarth (2001); Marc Lewon (2002); Fritz Knapp (2002); Michael Walter (2002); Heinz Häfner (2002); Theo Stemmler (2003); Horst Haack (2003); Robert Gernhardt (2003); Hans-Jürgen Gerigk (2003); Norbert Greiner (2003); Ernst Peter Fischer (2003); Brigitta-Sophie von Wolff-Metternich (2003); Norbert Lammert (2004); Uta Gerhardt (2004); Angelos Chaniotis (2004); Fritz Knapp (2004); Patrick Roth (2004); Hanns Josef Ortheil (2005); Michaela Kopp-Marx (2005); Peter Spuhler (2005); Cornelius Meister (2005); Theo Stemmler (2005); Jochen Hörisch (2006); Siegfried Mauser (2006); Dieter Borchmeyer (2006); Horst Thomé (2006); Horst Schäfer (2007); Klaus Lüders (2007); Iso Carmatin (2007); Uta Gerhardt (2007); Thomas Karlauf (2008); Klaus von Beyme (2008); Klaus Bergdolt (2008); Nike Wagner (2009); Durs Grünbein (2011); Jürgen Kaube (2014); Angelos Chaniotis (2014); Ute Richter (2014); Johannes Fried (2014); Georg Czapla, Jörg Riecke, Nicolai Schmitt (2014); Tobias Bulang (2015); Margret Suckale (2015); Helmuth Kiesel (2016); Klaus von Beyme (2016); Ernst Pernicka (2016); Max Dietrich Kley (2016); Anja Lobenstein-Reichmann & Oskar Reichmann (2017); Dr. Ulrich Bachmann (2017); Wolfgang U. Eckart (2018)

 

Vorstand:

 

Anschrift:            

Germanistisches Seminar
Hauptstr. 207-209
69117 Heidelberg
06221/543201
www.gs.uni-heidelberg.de

Letzte Änderung: 11.09.2018
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